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Wasserundurchlässigkeit

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Wasserdichtigkeit von Beton: Bedeutung und Methoden

Grundlagen der Wasserdichtigkeit

Beton, der sorgfältig verdichtet und korrekt zusammengesetzt ist, zeichnet sich durch seine Wasserdichtigkeit aus. Diese Eigenschaft ist entscheidend für die Langlebigkeit und Funktionalität von Bauwerken, insbesondere bei solchen, die ständig Feuchtigkeit oder direktem Wasser ausgesetzt sind, wie Keller, Schwimmbecken oder Brückenpfeiler. Die Wasserdichtigkeit von Beton verhindert das Eindringen von Wasser, was wiederum die Bewehrung vor Korrosion schützt und die strukturelle Integrität des Bauwerks bewahrt.
 

Typen der Bauwerksabdichtung

Für die Abdichtung von Bauwerken werden prinzipiell zwei Haupttypen unterschieden: die Schwarze Wanne und die Weiße Wanne.
 

  • Schwarze Wanne: Diese Methode beinhaltet die Verwendung von Bitumen oder anderen Abdichtungsbahnen, die außen am Beton angebracht werden, um eine wasserundurchlässige Barriere zu schaffen. Sie ist besonders geeignet für Standorte, an denen der Beton selbst nicht ausreichend wasserdicht ist oder zusätzlicher Schutz gegen aggressive Umwelteinflüsse benötigt wird.

  • Weiße Wanne: Im Gegensatz dazu basiert die Weiße Wanne auf der Wasserdichtigkeit des Betons selbst. Hier wird der Beton so formuliert und behandelt, dass er ohne zusätzliche äußere Abdichtungsschichten wasserdicht ist. Dies wird typischerweise durch die Verwendung von speziellen Zusatzmitteln und die Optimierung des Wasser-Zement-Verhältnisses erreicht. Weiße Wannen sind effektiv, wo eine nahtlose und robuste Abdichtung erforderlich ist, wie bei Untergeschossen oder Tiefgaragen.

Festlegung der Nutzungsklasse Die Wahl der Abdichtungsmethode und die Spezifikationen des Betons hängen stark von der geplanten Nutzung des Bauwerks ab. Vom Planer ist in Abstimmung mit dem Bauherrn eine Nutzungsklasse festzulegen:

  • Nutzungsklasse A: Diese Klasse wird für allgemeine Bauwerke festgelegt, bei denen normale Anforderungen an die Wasserdichtigkeit bestehen. Sie ist typisch für Wohngebäude und nicht-kritische Infrastruktur.

  • Nutzungsklasse B: Diese Klasse wird für Bauwerke gewählt, die höheren Belastungen oder besonderen Anforderungen unterliegen, wie beispielsweise unterirdische Bauwerke, Kläranlagen oder Bauwerke in hochwasseranfälligen Gebieten.


Schlussfolgerung

Die sorgfältige Planung und Umsetzung der Wasserdichtigkeit in Betonkonstruktionen ist essentiell, um langfristige Schäden und teure Sanierungsarbeiten zu vermeiden. Durch die richtige Wahl der Betonzusammensetzung und Abdichtungsmethode können Bauwerke effektiv vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt werden, was ihre Sicherheit und Dauerhaftigkeit maßgeblich erhöht.

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